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Der Motor ist das letzte Glied in der elektrischen Kette. Seiner Pflege sollte man demnach viel Aufmerksamkeit zukommen lassen.
Sind die Möglichkeiten des Nutzers eines gekapselten Motors auf das Ausblasen mit Druckluft beschränkt, so hat der Nutzer eines zerlegbaren Motors vielzählige Möglichkeiten die Leistung seines Trieblings zu erhalten und ggf. zu beinflussen. Im Fachhandel sind Reinigungsstifte erhältlich, mit denen man den Kollektor ohne Zerlegen des Motors wieder auf Hochglanz bringen kann.

Gerade bei der Nutzung in unreiner Umgebung sollte man seinen Motor nach jedem Gebrauch reinigen. Hierbei ist besonders der Kohlenschacht zu beachten, da bei klemmenden Kohlen der Abbrand des Kollektors drastisch zunimmt.

In jedem Fall sollte man den Motor in regelmässigen Abständen zerlegen. Ist das Timing variabel einstellbar, ist es von Vorteil, eine Markierung am Gehäuse vorzunehmen, da meist ab Werk eine optimale Einstellung vorgenommen wurde.
Nun die beiden Kohlefedern entfernen und die Kohlen vorsichtig aus dem Schacht ziehen.

Sichtkontrolle: Sollten die Kohlen geglüht haben (Anlassfarben der Kupferlitze), sollte man diese ersetzten. Auch die Federn sollten auf ihren Zustand geprüft werden. Wurden sie zu warm, sind ihre Eigenschaften fern einer Feder und sie sind höchstens noch als Blumendraht zu verwenden.

Nach entfernen der beiden Schrauben am Motor-Kopf denselben vorsichtig abziehen. Achtung, auf der Welle befinden sich auf beiden Seiten Distenzringe, die beim Zusammenbau auch wieder an ihren alten Platz gehören!
Die Scheibe mit den beiden Gewinden ist in einer bestimmten Position herausnehmbar. Wenn man nun den Anker aus dem Gehäuse zieht steht einer kompletten Reinigung mit Tuch und Pinsel nichts im Weg. Dass man sich hierfür in einer sauberen, eisenspanfreien Umgebung befinden sollte, versteht sich von selbst.

Bei vielen preiswerten Motoren wird auf eine Kugellagerung verzichtet. Ist das der Fall, ist es Ratsam die Sinterlager durch Kugellager zu ersetzen (im Fachhandel günstig zu erwerben).
Sind bereits Kugellager verbaut, diese auf Leichtgängigkeit prüfen und ggf. ersetzen oder reinigen (siehe hierzu -Lager-).

Jetzt den Kollektor begutachten. Er sollte metallisch glänzen. Er neigt aber im Laufe der Zeit dazu, an den Flanken Materialabbrand aufzuweisen. Er wird dann zunehmend unrund und der Abbrand verstärkt sich. Ist das der Fall, ist ein "Abdrehen" erforderlich. Da nicht jeder Modellbauer eine Kollektordrehbank sein Eigen nennt, bieten gute Fachhändler einen Motorservice zu fairen Preisen an.

Achtung, am Ende des Kollektors ist eine Isolierscheibe vorhanden die vor Kurzschlüssen der Wicklungen schützt. Diese vorsichtig abziehen (bricht leicht). Niemals einen Motor ohne diese Scheibe betreiben, da dies den sicheren Tot des Fahrtreglers bedeuten würde!!

Nachdem die Lager einen Tropfen dünnes Öl gesehen haben, kann der Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge geschehen (auf Markierung achten).

Wurde der Anker abgedreht, oder die Kohlen ersetzt (bestenfalls beides) sollte man den Motor wie einen neuen ohne Last bei einer geringen Spannung einlaufen lassen. Ein Motor ist eingelaufen, wenn die Kohlen sich dem Kollektor angepasst haben.

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